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Filme für Kinder und Jugendliche
BJF-Clubfilmothek

Die Wölfe von Willoby

Originaltitel: The Wolves of Willoughby Castle
Großbritannien, 1988
Regie: Stuart Orme
Drehbuch: William M. Akers, nach einer Erzählung von Joan Aiken
Kamera: Paul Beeson
Musik: Colin Towns
Darsteller*innen: Emily Hudson, Aleks Darowska, Stephanie Beacham, Mel Smith, Geraldine James
Produktion: Zenith
BJF-Empfehlung: ab 10 Jahren, FSK: ab 6 freigegeben
Länge: 92 Minuten
Spielfilm, Farbe


Das viktorianische England im Jahr 1835. Ein harter Winter treibt hungrige Wölfe aus den Wäldern in die Nähe des einsam gelegenen Schlosses Willoby, in dem Lord und Lady Willoby mit ihrer kleinen Tochter Bonnie und deren Cousine Sylvia leben. Während die Eltern eine lange und lebensgefährliche Schiffsreise unternehmen, soll die neue Gouvernante Slighcarp auf die Kinder aufpassen, die sich als despotische Erzieherin und Hexe entpuppt. Mit Hilfe ihres zwielichtigen Komplizen Grimshaw entläßt sie den größten Teil der Dienerschaft und steckt die Kinder nach dem vermeintlichen Tod der Eltern in ein Waisenhaus. Den beiden Mädchen gelingt jedoch mit Hilfe des Jungen Simon die Flucht und sie versuchen, das Schloß zu erreichen. Ihnen dicht auf den Fersen sind ein blutrünstiges Wolfsrudel und die nicht minder gefährliche Gouvernante ...

"Bei den Dreharbeiten haben wir gegen alle ungeschriebenen Regeln der Branche verstoßen: Arbeite nicht mit Tieren oder Kindern, und verlasse dich nicht auf Schnee am Drehort. Wir haben es dennoch riskiert, und es ist gutgegangen." (Stuart Orme)

"DIE WÖLFE VON WILLOBY, ein Kinderfilm mit Horrorelementen, erinnert in Ausstattung und Atmosphäre entfernt an die Dickens-Verfilmung von David Lean (OLIVER TWIST, 1948) und bleibt ganz der Tradition des klassischen Märchens verhaftet: stimmungsvoll, spannend, phantasiereich und manchmal etwas grausam." (Cinema 12/ 89)

Pressezitate:
“Märchenhaft-düstere, an Dickens erinnernde Geschichte aus dem viktorianischen England mit rückwärtsgewandter Haltung: Unter einer spannenden Oberfläche wird die “gute, alte Zeit” gegen das soziale Elend der Frühindustrialisierung ausgespielt.”
(Lexikon des Internationalen Films)

 

Gefördert von

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Stiftung Deutsche Jugendmarke e. V.