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Filme für Kinder und Jugendliche
BJF-Clubfilmothek

Omulaule heißt schwarz

Deutschland, 2003
Regie: Beatrice Möller, Nicola Hens, Susanne Radelhof
Kamera: Beatrice Möller, Nicola Hens, Susanne Radelhof
Schnitt: Beatrice Möller, Nicola Hens, Susanne Radelhof
Produktion: Beatrice Möller, Nicola Hens, Susanne Radelhof
BJF-Empfehlung: ab 12 Jahren, FSK: ab 0 freigegeben
Länge: 66 Minuten
Dokumentarfilm, Farbe


Ende der 70er Jahre, als in ihrer Heimat der Bürgerkrieg tobte, kamen sie als politische Flüchtlinge in die DDR. Fern von Heimat und Familie sollten sie gemeinsam zur Elite eines künftigen, freien Namibias herangebildet werden. 1990, im Jahr der Wende, durften sie zurückkehren in ihr Land, das soeben die Unabhängigkeit errungen hatte: „Omulaule“, die „deutschen Kinder“ aus Namibia. Geprägt von zwei Gesellschaften, die es so nicht mehr gibt, haben sie die alte Heimat verloren und sind in der neuen noch nicht angekommen. Sie selbst nennen sich „die Schwarzen“, doch für ihre Nachbarn sind sie oft noch „die Deutschen“ ...

Das bemerkenswerte Debüt dreier Filmemacherinnen entstand im Rahmen des Projektes ‚DocumentArt!’ an der Bauhaus-Universität Weimar. „Omulaule“ lief als Festivalbeitrag in Leipzig, Kassel, Potsdam, München, Berlin, Köln, Windhoek/Namibia und erhielt den Förderpreis der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen.

Pressezitate:
„Wir brauchen Filme wie „Omulaule“ von Beatrice Möller, Nicola Hens und Susanne Radelhof, die am Beispiel Namibia die deutsche Kolonial- in die Zeitgeschichte verlängern.“
(Georg Seeßlen, epd Film 01/05)

 

Gefördert von

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Stiftung Deutsche Jugendmarke e. V.