Gelato – Die sieben Sommer der Eisliebe

Alte Liebe rostet nicht - schon gar nicht, wenn köstliches Speiseeis im Spiel ist.
Molly liebt Eis. Aber sie hat nicht genug Geld. Deshalb sucht sie sich einen Job als Hundesitterin bei einer alten Dame namens Rosa. Molly und Rosa essen für ihr Leben gern Eis und so erzählt Rosa Molly wie das Eis nach Deutschland kam und von ihrer großen Liebe zu dem Sohn des italienischen Eisdielenbesitzers, mit dem sie in ihrer Kindheit und Jugend mehrere schöne Sommer verbracht hat. Doch dann hat Rosa ihre Jugendliebe aufgrund des Krieges aus den Augen verloren. Molly findet das sehr schade und bereitet Rosa eine große Überraschung.
Der Film besticht durch seine kindgerecht und stimmig erzählte, beeindruckende Geschichte über Eis, Eisdielen, einen Kurzabriss über die Nachkriegszeit, die 50er, 60er, 70er und 80er Jahre und die zarte Liebesbeziehung zwischen Rosa und Paolo. Die in 2D-animierten Zeichnungen sind in pastelligen Tönen gehalten und die Figuren des Films sind im Detail witzig und fein aufeinander abgestimmt, so dass der Film in sich geschlossen und rund wirkt.
Z Kurzfilm:
Gelato – Die sieben Sommer der Eisliebe
Deutschland, 2017
Animationsfilm, 12 Minuten, Farbe
Regie: Daniela Opp
Drehbuch: Kai Rönnau
Kamera: Daniela Opp
Schnitt: Daniela Opp
Musik: Christopher Dierks
Stimmen: Beatrice Barth, Astrid Schulz, Aliyah Obid, Tobias Schaller, Marit Persiel, Kai Rönnau
Produktion: Daniela Opp
BJF-Empfehlung: ab 8 Jahren
FSK: ab 0 freigegeben
FBW: "besonders wertvoll"
Stichworte: Alter/Senior_innen, Liebe/Sexualität, Krieg, Mädchen, Kurzfilm
Sprache: Deutsch
Dieses Medium empfehlen wir für den Schulunterricht:
Deutsch, Ethik, Kunst, Religion, Grundschule
8"Der Story gelingt es, Liebesgeschichte und den Ausflug in die Historie zu kombinieren. Sie vereint zarte Romantik und historisch Wissenswertes zu einem 12-minütigen Filmerlebnis für Groß und Klein, bei dem auch die Kriegsjahre nicht ausgespart bleiben. Rosas Erzählungen von Früher werden zur Reise in die deutsche Vergangenheit. Die Jury ist sich sicher, dass heutzutage kaum ein Zuschauer mehr weiß, warum sich eines Tages das Wörtchen 'Diele' zum 'Eis' gesellte und daraus (vermutlich) der Name 'Eisdiele' entstanden ist, oder auch dass man in früheren Jahrzehnten statt Kaugummis auf Süßholzrinde gekaut hat und dass das auch schon damals vielen Eltern nicht gefallen hat. Viele Informationen finden sich, und allesamt altersgemäß ideal und visuell hervorragend verpackt.
Neben der genauso inspirierten wie inspirierenden Geschichte ist der Jury besonders die ansprechende Grafik von 'Gelato' aufgefallen. Ob 40er- oder 50er-, 60er-, 70er- oder 80er-Jahre, ikonografisch fasst der Film Jahrzehnte treffend zusammen und bringt sie stilistisch auf den Punkt. Mit seinen zarten Tönen, feinen Strukturen und einer an Aquarelle erinnernden Animation wirkt der Film wie ein liebevoll animiertes Kinderbuch, das jede Menge Potential für verträumte Gedankenreisen birgt. 'Gelato' ist schlichtweg ein visueller Genuss, der eine gute Ergänzung im stimmigen, italienisch angehauchten Score erfährt."
(Jurybegründung der Deutschen Film- und Medienbewertung FBW)
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Gelato – Die sieben Sommer der Eisliebe
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