Die Igel und die Stadt
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Clevere Tiere erobern sich ihre Welt von den Menschen zurück
Nach einem Wintereinbruch wird eine schöne Landschaft mit Bäumen abgeholzt und von einem Baufahrzeug wegtransportiert. Ein Paket wird geliefert, es explodiert und eine Stadt entsteht. Aus einem Blumenbeet buddeln sich zwei Igel. Nach und nach kommen weitere Tiere hinzu: Wildschweine, Elche, Hasen, Füchse und ein Specht. Sie leben ebenfalls in der Stadt. Dort gibt es auch die Menschen mit ihren vielen kleinen Sorgen und Nöten: Jemandem fallen die Autoschlüssel in den Gully, ein Ball ist im Baum hängen geblieben, ein Kind weint, das Badezimmer ist verdreckt. Für die Tiere ist das kein Problem. Der Igel holt die Schlüssel wieder, der Vogel den Ball und der Waschbär putzt das Bad blitze blank. Aber ganz umsonst gibt es nichts, auch nicht unter Vierbeinern. Geschäftstüchtig kassieren die Tiere eine Gebühr für ihre Dienstleistungen. Aber was machen die Tiere mit dem Geld? Sie kaufen den Bürgern ihre Stadt wieder ab, lassen sie wegfahren und holen sich die Natur zurück.
Der lettische Film "Die Igel und die Stadt" zeigt in geradlinigen, ruhigen Bildern mit niedlichen Figuren, wie sich die Tiere, allen voran die beiden Igel, mit Hilfe des menschlichen Zahlungsmittels Geld ihren schönen Wald wieder zurückholen und sich die Menschen und die Betonstadt vom Hals schaffen. Dabei werden unterschiedliche Gestaltungselemente verwendet, die von der Knetanimation bis zum Puppentrick reichen und voller liebevoller Einfälle und Details stecken. Der Film kommt völlig ohne Dialoge aus und zieht die Zuschauer durch die vielfältigen Ideen, kleinen Geräusche und durch die Musik in seinen Bann.
Z Kurzfilm:
Die Igel und die Stadt
Ezi un lielpilseta
Lettland, 2012
Animationsfilm, 10 Minuten, Farbe
Regie: Evalds Lacis
Drehbuch: Evalds Lacis
Kamera: Evalds Lacis
Schnitt: Evalds Lacis
Musik: Karlis Auzans
Produktion: Film Studio Animacijas Brigade
BJF-Empfehlung: ab 6 Jahren
FSK: ab 0 freigegeben
FBW: "besonders wertvoll"
Stichworte: Tiere, Umwelt/Natur, Kurzfilm
Sprache: ohne Dialoge
Dieses Medium empfehlen wir für den Schulunterricht:
Deutsch, Ethik, Kunst, Religion, Grundschule
8"Eine kurzweilige charmante Geschichte über clevere Tiere, die sich ihre Welt zurück erobern, mit einem Mittel, das die Menschen erfunden haben: Geld für Dienstleistungen. Kurze kleine Begebenheiten werden lustvoll aneinander gereiht, die kuscheligen Tiere und ihre schlauen Handreichungen und Ideen verfolgt der Zuschauer mit einem Schmunzeln. So nebenbei wird ein großes Fass aufgemacht, zuckersüß und listig stellen die Tiere den Zustand wieder her, den sie gerne zurück haben wollen. Für Kinder sind die Bildformen der Stadt einfach und verständlich gezeichnet, die Tiere sind niedlich wie aus dem Steiff-Katalog und die Menschen durch kleine Plastikfiguren dargestellt. 'Die Igel und die Stadt' ist ein hintersinniges und amüsantes Filmvergnügen, nicht nur für Kinder."
(Jurybegründung der FBW – Deutsche Film- und Medienbewertung)
Berlinale Generation 2013: "Lobende Erwähnung"; Kinderfilmfest München 2013; Cinekid Amsterdam 2013; KuKi – Internationales Kinder- und Jugendkurzfilmfestival Berlin: "Lobende Erwähnung" der Kinderjury; u.v.a.
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Die Igel und die Stadt
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Pro Tag 10,- €, Woche 25,- €
(jeweils nur für BJF-Mitglieder, die Verleihbedingungen gelten analog)
Dieser Film kann auch im Rahmen eines Kurzfilm-Pakets (Durchblick-Edition, ab 40,-€) entliehen werden.
(Preise incl. ges. MWSt., zzgl. Versandkosten. Alle Lizenzen gelten nur im nichtgewerblichen Bereich.)








