Zum Artikel springen
BJF-KurzFilmVerleih
g a
KurzFilmVerleih

Kurz-Film für direkten Download verfügbar         1

Diesen Film zur Merkliste hinzufügen      Diese Seite drucken    URL dieses Films (Perma-Link)    Diese Seite auf facebook empfehlen

Inkt

Das Medium ist der Merkliste hinzugefügt worden.

 

Filmstill zu: Inkt

Der Fleck muss weg, denkt sich ein Oktopus und versprüht voller Wut seine Tinte.

Der Oktopus ist sehr ordnungsliebend. Es regt ihn auf, wenn die kleinen Mitbewohner am Meeresboden der Unterwasserwelt Unordnung verbreiten. Als ein kleines Mädchen mit einem großen Eis an dem Aquarium vorbeiläuft, in dem er sich befindet, kommt es wie es kommen muss: Ein großer Klecks Eis landet an der Scheibe des Aquariums. Das ist der Gipfel für den Tintenfisch. Immer wieder versucht er durch Versprühen von Tinte auf den Fleck aufmerksam zu machen, doch der Putzmann versteht ihn nicht. Stattdessen versucht er die "Tintenaktionen" wegzuwischen. Der Oktopus wird immer wütender, was entsprechende Folgen hat, sich aber am Ende gut auflöst.

Der Kurzanimationsfilm "Inkt" (englisch "Ink": Tinte) erzählt die Geschichte von Oktopus und Putzmann mit schön gezeichneten Figuren, die an Cartoons erinnern auf eine rasante und witzige Weise zur Musik des Sirtaki von Alexis Sorbas, die bekanntlich immer schneller wird. Daran angepasst, wird auch der Film immer schneller, so dass er gegen Ende sehr slapstickhaft und lustig wirkt. Durch einen Zeitraffer wird das noch verstärkt.


Z Kurzfilm:

Inkt

Niederlande, 2020
Animationsfilm, 2 Minuten, Farbe

Regie: Joost van den Bosch, Erik Verkerk
Drehbuch: Wilbert Plijnaar; Joost Van Den Bosch; Erik Verkerk
Musik: Mikis Theodorakis; Rene Merkelbach
Produktion: Ka-Ching Cartoons

BJF-Empfehlung: ab 4 Jahren
FSK: ab 0 freigegeben
FBW: "wertvoll"
Stichworte: Kurzfilm, Tiere
Sprache: ohne Dialoge

Dieses Medium empfehlen wir für den Schulunterricht:
Deutsch, Ethik, Kunst, Religion, Grundschule


BJF-Altersempfehlung: ab 4 Jahren FSK: ab 0 freigegeben 7

u Pressezitate

"'Inkt' von den Filmemachern Joost van den Bosch und Erik Verkerk ist eine wunderbare Animationsgeschichte in atemberaubenden zwei Minuten. Wir befinden uns in einer griechischen Unterwasserwelt, wo Fische und Krebse vor einer Tempelhütte Muschel- und Geröll-Unordnung verbreiten. Was den Oktopus vor seine Tür ruft und ihn – als Ordnungsliebenden – erst einmal zu einer schnellen Aufräumaktion zwingt. Schon nach wenigen Sekunden blendet der Film eine zweite Ebene vor, indem er leicht zurücktritt: Zwischen uns Zuschauern und der bisher von uns als unmittelbar wahrgenommen Szenerie läuft jetzt ein Mädchen vorbei, sodass wir merken, dass wir eigentlich vor einem Großaquarium stehen. Weil das Mädchen aus Versehen einen Teil ihres Speise-Eises an das Aquariumsfenster schmiert, versucht der Oktopus verzweifelt einen Reinigungsmann auf den Fleck an der für ihn unerreichbaren Außenseite seiner Aquariumsscheibe aufmerksam zu machen: durch aufgemalte Tintenpfeile und Einkringelungen. Weil es nicht gelingt, den Reinigungsmann auf den Fleck aufmerksam zu machen, wird der Oktopus in seinen Aktionen immer hektischer – bis er zum Klopfen von Innen an die Scheibe schreitet, um die Aufmerksamkeit endlich auf den Klecks zu lenken. Das immer heftigere Klopfen erzeugt erst Sprünge im Glas, dann Löcher, die der Oktopus mit seinen acht Armen schnell versucht zuzuhalten, ohne von seinem Ansinnen, den Fleck wegzubekommen, abzulassen, bis die ganze Aktion mit einem Bersten des Aquariums endet – aber somit auch mit der Beseitigung des Flecks… Das Kind ist sozusagen mit dem Bade ausgeschüttet worden. Aber Oktopus und Reinigungsmann liegen sich euphorisiert vom Reinigungsaktionserfolg in den vielen Armen.
Der Schluss lässt raffiniert viele Deutungen zu: Als Themen stehen Teamwork, Insistieren und Beharrlichkeit sowie der Preis eines Erfolges im Raum. Was den Film zusätzlich zu einem Genuss macht, ist der witzig virtuose Umgang mit der Musik. Aktionen und Bewegungen sind auf die Musik des Sirtaki aus 'Alexis Sorbas' von Mikis Theodorakis geschnitten, wobei die sich ohnehin steigernde Dynamik des Stückes noch durch einen Zeitraffer ins extrem slapstickhaft Lustige gesteigert ist. Die Zeichentrickästhetik erinnert dabei an Figuren aus 50er- und 60er-Jahre Cartoons, ohne dabei Nostalgie zu verbreiten, sondern Klassizität. Gerne zeichnet die Jury den Film mit dem Prädikat 'wertvoll' aus."
(Jurybegründung der Deutschen Film- und Medienbewertung FBW)

 

u Auszeichnungen

Cinekid 2020 – National Audience Award (Age 4-6); Kuki Film Festival Berlin – Best Short Film for children aged 4 and 6+

 

u Internet-Tipps

 


Film bestellen

Inkt

Mediennummer für direkten Download   2 988 007 (Kurzfilm)

Download des Kurzfilms direkt (MP4, nur für BJF-Mitglieder, mit sofortigem Vorführrecht):

• Entleihen für nichtgewerbliche öffentliche Vorführung
  Pro Tag 10,- €, Woche 25,- €
  (jeweils nur für BJF-Mitglieder, die Verleihbedingungen gelten analog)


Dieser Film kann auch im Rahmen eines Kurzfilm-Pakets (Durchblick-Edition, ab 40,-€) entliehen werden.


zur Merkliste hinzufügen Diesen Film zur Merkliste hinzufügen


(Preise incl. ges. MWSt., zzgl. Versandkosten. Alle Lizenzen gelten nur im nichtgewerblichen Bereich.)


Damit Ihnen alle Funktionen (Entleih- und Einkaufsliste, Download, Filmstills, ...) zur Verfügung stehen:   Bitte einloggen Log-in

 

 


 

Gefördert vom:

Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Im Rahmen des:

Kinder- und Jugendplan des Bundes

Weitere Förderer:

Logo: Stiftung Deutsche Jugendmarke e.V.